Quarantäne mit Migräne – Tipps für die Corona-Krise

Migräne-Betroffene zählen nicht zur Risikogruppe des Corona-Virus. Aber trotzdem sollten Menschen mit chronischen Krankheiten wie Migräne ein paar Dinge beachten. Dabei wollen wir euch unterstützen!

Lasst uns vorweg einmal durchatmen, denn: Migräniker*innen zählen nicht zur etablierten Risikogruppe des Corona-Virus. Migräne ist eine neurologische Erkrankung und keine Autoimmunerkrankung, die Lunge oder Herz beeinträchtigt und dadurch den Verlauf von Corona negativ beeinflusst. Wenn du aber Sorge hast, dass eine deiner Medikationen dein Immunsystem schwächen könnte, solltest du das mit deinem Arzt besprechen, um nochmal sicher zu gehen.

Dennoch sollten sich Menschen mit chronischen Krankheiten wie Migräne und Spannungskopfschmerzen vorbereiten. Denn aufgrund des Virus und der darauf folgenden Ausgangssperre ist das tägliche Leben ganz schön aus dem Gleichgewicht geraten: Gewohnte Routinen haben sich stark verändert und tägliche Nachrichten über die Pandemie sorgen bei vielen für Sorgen und Stress. Außerdem haben viele Menschen mit finanziellen Problemen bis hin zu existentiellen Nöten zu kämpfen.

M-sense kostenlos nutzen in der Corona-Krise

Deshalb wollen wir von M-sense einen Beitrag leisten:

Damit trotz ihr der aktuellen Lage Migräne und Spannungskopfschmerzen aktiv bekämpfen könnt, gibt es unser Premium-Modul M-sense Active ab jetzt 3 Monate kostenlos!

Ihr müsst eure App einfach nur updaten – dann bekommt ihr einen Hinweis oder seht das Angebot, wenn ihr im Menü auf M-sense Active klickt.

Und das beste: Wenn euch M-sense Active gefällt, könnt ihr es euch wahrscheinlich nach den 3 Monaten direkt von der Krankenkasse verschreiben lassen. Denn wir bereiten und gerade fleißig auf den Eintritt in das Digitale-Versorung-Gesetz (DVG) vor, das Apps auf Rezept möglich macht.

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Tipps für Migräne-Betroffene in Corona-Zeiten

Und damit ihr mit eurer Migräne auch in allen anderen Bereichen wohlbehalten durch den Corona-Lockdown kommt, wollen wir mit diesem Artikel alle eure Fragen zur Etablierung einer “Corona-Routine”, Medikamentenbeschaffung und Migräne-Prophylaxe zu Pandemie-Zeiten beantworten!

Wie und wo bekomme ich jetzt noch meine Medikamente her?

Im Moment gibt es so einige Engpässe. Nein, nicht nur bei Toilettenpapier und Nudeln. Auch manche Medikamente gehen gerade wie heiße Semmeln. Wir wollen euch nicht zum Hamstern anregen, denn das ist absolut unnötig. Aber es ist dennoch gut, einmal in deinen Medikamentenschrank zu schauen, um sicherzugehen, dass du alles hast was du brauchst.

Hast du also: die Schmerzmedikamente, die dir am besten helfen? Wenn du die Medikamente deiner Wahl nicht mehr da hast, rufe mal bei deiner Apotheke an, und frage dort nach, ob sie dir eine Packung zurücklegen, wenn die nächste Lieferung eintrifft.

EIN TIPP VON M-sense-BLOGGERIN MIRIAM:
Wenn jemand unter starker chronischer Migräne leidet und häufig wegen Status migraenosus oder MÜK (Medikamentenübergebrauchskopfschmerz) im Krankenhaus behandelt werden muss, besteht z.B. die Möglichkeit mit dem Neurologen/der Neurologin oder dem Hausarzt/ärztin was Alternatives zu vereinbaren: Können sie im Notfall evtl. zu mir nach Hause oder ich zu ihnen in die Praxis kommen?

Ich habe z.B. aufgrund anstrengender Krankenhaus-Erfahrungen irgendwann mit meiner Ärztin besprochen, dass es anstelle von Infusionen auch ok ist Cortison-Tabletten bei einem Status zu nehmen. Die könnte man sich jetzt schon verschreiben lassen und ist für den Notfall gewappnet. Viele andere Notfallmedikamente könnte man auch mal als orales Medikament ausprobieren oder wie vorgeschlagen, vom Hausarzt verabreichen lassen, um den Besuch im Krankenhaus zu vermeiden.

Auch deine Prophylaxe-Medikamente und Medikamente, für die du ein Rezept brauchst, solltest du vorrätig da haben. Rufe also am besten bei deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt an, bestelle benötigte Rezepte vor oder lasse sie dir faxen: So vermeidest du Stress, wenn sich deine Medikamente dem Ende neigen und du entlastet die Arztpraxis. Denn im Moment sind Ärzte und Pflegepersonal ziemlich ausgebucht und gestresst, und wir sollten sie bestmöglichst entlasten.

Überlege dir auch, was du vor und während einer Migräne Attacke sonst noch brauchst. Nimmst du Magnesium, Vitamin B2 oder Coenzym Q10? Trinkst du vielleicht bei Beginn einer Migräne immer einen Espresso mit Zitrone oder Ingwertee? Hast du alle dafür nötigen Lebensmittel und Getränke im Haus?

Es lohnt sich, eine Liste zu machen, und mal abzuchecken, was du noch besorgen solltest und wovon du eindeutig genug da hast. Das hilft dir, wenn du dich überfordert fühlst. Denn Organisation ist ein großer Teil einer stressfreien Routine! Und es gibt nichts, was das Migräne-Hirn mehr liebt als Regelmäßigkeit, wenn es darum geht, den Kipppunkt zu vermeiden!

Auch deine Prophylaxe-Medikamente und Medikamente, für die du ein Rezept brauchst, solltest du vorrätig da haben. Rufe also am besten bei deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt an, bestelle benötigte Rezepte vor oder lasse sie dir faxen: So vermeidest du Stress, wenn sich deine Medikamente dem Ende neigen und du entlastet die Arztpraxis. Denn im Moment sind Ärzte und Pflegepersonal ziemlich ausgebucht und gestresst, und wir sollten sie bestmöglichst entlasten.

Überlege dir auch, was du vor und während einer Migräne Attacke sonst noch brauchst. Nimmst du Magnesium, Vitamin B2 oder Coenzym Q10? Trinkst du vielleicht bei Beginn einer Migräne immer einen Espresso mit Zitrone oder Ingwertee? Hast du alle dafür nötigen Lebensmittel und Getränke im Haus?

Routine ist für Migräne-Betroffene das A und O

Aber wie kannst du eine ausgewogene Routine zum Vorbeugen von Migräne aufrecht erhalten, während das gesamte öffentliche und gesellschaftliche Leben lahmgelegt ist?

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu reduzieren wurden so einige Maßnahmen beschlossen, die unsere tägliche Routine und Alltagsstruktur komplett umwerfen. Auch für die von uns, die schon ein gediegenes Leben führen, sorgt das für Chaos. So sind nun vielleicht Partner und Kinder zu Zeiten Zuhause, in denen du sonst Dinge erledigst, die Zeit und Ruhe brauchen. Vielleicht wohnst du aber auch alleine und fühlst dich nun isoliert und einsam. Da öffentliche Räume geschlossen wurden, ist es schwieriger sich zum Sport machen zu mobilisieren.

Vielleicht gehörst du aufgrund einer Komorbidität zur Risikogruppe und bist dadurch besonders eingeschränkt, oder jemand in deiner Familie oder deinem Freundeskreis ist es: Das stresst und führt zu ständigen Sorgen.

Wichtig ist, nun eine neue Routine zu erstellen, die dich fit hält, emotional unterstützt, und dir Zeit zum Entspannen, Sport machen, Arbeiten und für Freunde und Familie einräumt.

Migräne und Kopfschmerzen Komobiditäten
Ein Unglück kommt selten allein - Komorbiditäten der Migräne: Migräne zählt zu den häufigsten neurologischen Krankheiten unserer Zeit, ist leider hoch stigmatisiert, bleibt dazu noch häufig unerkannt und wird meist unzureichend oder falsch therapiert. Und damit nicht genug, denn getreu dem Sprichwort "Ein Unglück kommt selten allein" berichten viele Migräne-Betroffene von zusätzlichen Erkrankungen, den sogenannten Doppel- oder Mehrfachdiagnosen oder auch Komorbiditäten.

Wegen Ausgangssperre Stress Zuhause?

Für manche ist es Zuhause gerade ordentlich überfordernd. Mit Kindern und Partner zusammengepfercht kommt es zu Situationen, mit denen wir sonst nicht auf diese Art konfrontiert werden. Deswegen ist es gerade jetzt wichtig, sich Aufgaben gut aufzuteilen, und offen zu kommunizieren, um Stress zu reduzieren. Denn Stress ist der häufigste Auslöser für Migräneattacken.

So muss zum Beispiel von vornherein festgestellt werden, was du während einer Kopfschmerz- oder Migräneattacke brauchst. Ob das nun ein stilles, abgedunkeltes Zimmer ist, oder einfach nur Verständnis und Schmerzmittel: dein Umfeld muss darauf vorbereitet sein.

Es kann auch unheimlich helfen, wenn grundsätzliche, tägliche Aufgaben abgesprochen sind: Wer bereitet das Frühstück zu, wer kocht das Mittagessen und Abendessen? Wer putzt wann und wo? Wer hilft den Kindern dabei, ihre Aufgaben zu erledigen?

Wenn du alleine wohnst, kannst du dir in deinem Kalender markieren, wann du was machen willst, sodass du jeden Tag ein bisschen aufräumst und so den Hauruck-Putz vermeidest! Zudem hast du vielleicht weniger emotionalen Stress, als jemand, der mit Familie oder Mitbewohnern wohnt, aber dafür fühlst du dich auch eher isoliert und einsam.

Wenn du dich stark belastet fühlst, kannst du dir online oder per Telefon Hilfe holen. Ob das nun mit einem Therapeuten ist oder mit Freunden und Familienmitgliedern. Plane also regelmäßige Telefonate und Skype-Treffen mit deinen Liebsten, sodass du dich nicht allein gelassen fühlst.

Ihr könnt auch gemeinsam Sport treiben oder Home-Office machen: Das geht mit digitalen Kommunikationsmöglichkeiten heutzutage sehr gut! Und es hilft auch dabei, eine Routine zu etablieren.

Wenn du gerade von Zuhause arbeitest, ist es gut, einige Tipps im Kopf zu behalten. Denn auch hier kann man sich das Leben leichter machen, wenn man einige wenige Dinge beachtet:

Tipps für das Home-Office während Corona:

  • Setze von vornherein feste Arbeitszeiten fest.
  • Geh sicher, dass du alles, was du zum Arbeiten brauchst, auch da hast!
  • Schaffe dir einen bequemen Arbeitsplatz, der gut für deine Haltung ist. (Am effektivsten arbeitest du an einem Tisch.)
  • Arbeite nicht im Bett (denn Schlaf-Hygiene ist wichtig!)
  • Zieh dich nach dem Aufstehen so an, wie du es auch für die Arbeit tun würdest.
  • Ein gutes Frühstück ist gold wert!
  • Mach regelmäßig Pausen: Steh auf, strecke dich, geh im Zimmer auf und ab.
  • Sprich dich mit deinen Kollegen ab, sodass ihr ungefrustet zusammenarbeiten könnt.
  • Macht regelmäßige Meetings ab, und besprecht auch, wie es euch außerhalb der Arbeit geht.

Von Zuhause zu arbeiten räumt einige Freiräume ein: so fällt zum Beispiel der tägliche Arbeitsweg weg. Damit geht aber auch einiges an Bewegung verloren. Noch dazu ist das Fitnessangebot stark geschrumpft. Aber dennoch ist es sehr wichtig, weiterhin Ausdauersport zu machen, um Migräne vorzubeugen.

Sport für Migräne – Attacken vorbeugen!

Auch wenn das Fitnessstudio jetzt tabu ist, heißt das nicht, dass wir keinen Sport mehr machen. M-sense kann euch daran erinnern, regelmäßig Zuhause Sport zu machen.

Yoga zum Beispiel lässt sich auch wunderbar im Wohnzimmer praktizieren und ist super zur Migräne-Prophylaxe. Auch Kinder und Partner können mitmachen. Gute Angebote für Yoga gibt es zum Beispiel auf YouTube. Einige Yoga-Apps haben zur Zeit auch Online-Angebote für wenig oder gar kein Geld, um euch darin zu unterstützen.

Auch andere Ausdauersportarten sind noch möglich. Denn Bewegung an der frischen Luft ist erlaubt, solange du allein oder zu zweit unterwegs bist und mindestens zwei Meter Abstand zu deinen Mitmenschen hältst. Also kannst du weiterhin draußen joggen, Fahrradfahren oder spazieren gehen. Körperliche Bewegung tut gut, um den Kopf frei zubekommen und mal abzuschalten.

Wenn du dich nicht dazu aufraffen kannst, täglich raus zu gehen, kannst du dich auch vor dem offenen Fenster bewegen. Das allein kann Kopfschmerzen und Migräne schon ein wenig vorbeugen.

Alternativ oder zusätzlich kannst du auch Entspannungsübungen ausprobieren, für die du sonst weder Zeit noch Muße hast: So zum Beispiel Autogenes Training oder die Muskelentspannung nach Jacobson. Diese gibt es in unserer App M-sense, sodass du ganz leicht Zugriff darauf hast.

Schlaf-Wach-Rhythmus und Migräne: Wird der natürliche Schlaf-Wach-Rhythmus durch Schichtarbeit, Flugreisen oder zu frühen Schulbeginn immer wieder gestört, können Übergewicht, Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen-Darm-Probleme oder auch neurologische Krankheiten wie Migräne oder Kopfschmerzen die Folge sein.

So viel Zeit und Nichts zu Tun

Klar, wir sind nicht daran gewöhnt, uns den ganzen Tag selbst zu beschäftigen. Aber das kann man auch positiv sehen. Gerade jetzt haben wir Zeit, zu uns selbst zu finden und unser Leben zu entschleunigen. Das ist vielleicht der positivste Effekt des Corona-Hausarrests: Ohne Verlockungen wie Alkohol, Event-Besuche, oder den Erledigungswahn der Normalität, kannst du gar nicht anders als zur Ruhe zu kommen und zu lernen, Unregelmäßigkeiten in deinem täglichen Leben zu vermeiden.

Und dennoch: es macht keinen Spaß, in Langeweile vor sich hin zu gammeln. Wenn am Ende des Tages also noch zu viele Stunden übrig sind und du alle Filme, Serien und Bücher konsumiert, stricken, sticken und häkeln gelernt, und einen Garten angelegt hast, dann haben wir hier noch ein paar Tipps für dich:

Beschäftigungsangebote für die Corona-Krise:

  • Mal mal wieder! Malen ist ein bisschen wie meditieren, das ist ja nicht neu. Aber wenn du (oder deine Kinder) keine Mandalas mehr sehen könnt, lade dir einfach unsere M-sense-Ausmalbilder von Brainy und seinen Corona-Freuden herunter und leg los. Wenn du deine fertigen Bilder mit dem Hashtag #msense versiehst oder unseren Insta-Account @msense_against_migraine taggst, gibt’s auch garantiert einen Repost :D!
  • Ruf deine Eltern an. Oder Großeltern. Auch Tanten, Onkel, Geschwister, und Freunde freuen sich, mal wieder ausgiebig zu tratschen!
  • Miste deinen Kleiderschrank aus. Ob jetzt mit der KonMari Methode oder nach deinem eigenen Ermessen. Dann kannst du auch gleich googlen, wo du die Sachen gerade am besten spenden kannst!
  • Räum dein Zimmer um. Unter dem Bett ist bestimmt ganz viel Staub, über den du dich vor lauter Langeweile schon richtig freust, und hey: wolltest du nicht schon immer dein Zimmer nach den Richtlinien des Feng Shui einrichten?
  • Werd kreativ. Vielleicht hast du schon lange vor, das Zeichnen zu lernen. Oder das Origami Falten. Oder Interpretationstanz. Die Welt ist deine Muschel!
  • Vielleicht liest du dir den Info-Teil in unserer App durch und lernst so ein bisschen mehr über Migräne und Kopfschmerzen!
  • Lern eine neue Sprache. Das eröffnet dir eine ganze Reihe neuer Serien, Filme und Bücher zum Entdecken!
  • Winke deinen Nachbarn zu. Oder schreib einen Brief.
  • Leg das Handy mal weg, schalt das Internet aus und zünde eine Kerze an, um dich in der Zeit versetzt wie im Mittelalter zu fühlen. Die kannten sich mit ansteckenden Krankheiten schließlich richtig gut aus!
  • Perfektioniere das Rezept des Gerichts, das du am liebsten im Restaurant isst. Ob das nun ein Curry, ein Kuchen oder ein Latte Macchiato ist: einen Versuch ist es Wert. Und dann kannst du dich darauf freuen, deine Version gegen das Original zu testen, wenn die Krise vorbei ist!
  • Lad dir ein neues soziales Medium herunter. M-sense ist auf TwitterInstagram und Facebook vertreten. Wir helfen dir gern, Anschluss zu finden!
  • Genieß es, einfach mal nichts zu tun!

Und übrigens: Wir haben unser Migräne-Sticker-Pack upgedatet – dort findest du jetzt neben migränelastigen Stickern für jeden Anlass auch Corona-Sticker. Und das neben iMessage und Telegram jetzt auch auf Signal.

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